Über mich

Kathrin Mühlethaler

Bühlweg 14
CH-3655 Sigriswil
Tel.: 079 212 17 73
E-Mail: kathrin(hier kommt das at)kathal.ch

 

Der Name Kathal

Kathal - öppis fürs Härz, wie kam ich zu diesem Namen? Auf der Suche nach einem Namen für meine Taschen und Schals, habe ich mit den Buchstaben meines Namens experimentiert und rumgespielt.

Kathal gefiel mir recht gut. Im Internet recherchierte ich, ob der Name Kathal irgendwo schon verwendet würde.

Das Resultat hat mich fast umgehauen!

Während des 2. Weltkrieges musste meine Oma mit ihren Kindern, meiner Mutter und meinen Tanten flüchten und mein Opa war in Gefangenschaft. Sie flüchteten in ein Hügelgebiet mit Wäldern und Weiden in der Steiermark (A). In dieser Zeit ernährten sie sich mehr schlecht als recht. Sie lebten von dem, was die Natur zu essen bot oder was sie von den Bauern bekamen. Mir war diese Geschichte bekannt und auch der Name der grösseren Ortschaft kannte ich.

Was ich jedoch nicht wusste war: In diesem Waldgebiet gibt es ein ganz kleines Dorf mit einer Kirche und einem Steinbruch. Dieses Dorf heisst Kathal und die Kirche des Dorfes trägt den Namen St. Katharina!

Kathal war für mich nun nicht mehr nur ein Name, kreiert aus Buchstaben! Ob dies wohl Zufall ist? Ich denke nicht!

Im Gedenken an meine Oma und meinen Opa verwende ich nun nicht mehr nur einen Namen, sondern auch etwas aus meiner Familiengeschichte.

Öppis fürs Härz

Aber wie kam der Zusatz: Öppis fürs Härz? An einem Herbsttag bekam ich die Diagnose: Beruflich bedingtes Burnout. Da ich mich keinem Druck seitens des Arbeitsgebers ausliefern wollte, habe ich meine Stelle als Aktivierungsfachfrau mit Leitungsfunktion sofort gekündigt.

Da bei diesem Krankheitsbild eine Tagesstruktur wichtig ist, suchte ich neben sportlichen Aktivitäten nach anderen Tätigkeiten welche mir Spass und Freude machten.

Ein Spitzenband zündete da meine künstlerische Ader wieder neu an und so begann ich mit dem Nähen von Schals. Bald darauf kam mir auch die Idee, Taschen zu entwerfen. Es blieb natürlich nicht nur bei der Idee. Als Dipl. Damenschneiderin gelang es mir auch, die Idee in die Tat umzusetzen.

Da sehr viele Leute aus meinem Bekanntenkreis von den Schals und Taschen so begeistert waren und mir auch Mut machten, wagte ich den Schritt in die Öffentlichkeit.

Alte und neue Stoffe zu kombinieren, wecken in mir immer neue Ideen und so entstehen Produkte, welche garantiert immer Einzelstücke sind. Auf einer Reise nach Israel entdeckte ich Stoffe und Spitzen aus Syrien, Jemen und anderen orientalischen Ländern. Darum sind einige Produkte von einem orientalischen Hauch überzogen.

All dies gab mir neuen Mut, den Weg weiterzugehen. Heute geht es meinem Herzen wieder gut und ich fühle mich frei, fröhlich und bunt wie ein Schmetterling.